Passfoto erstellen: Was der Editor leisten kann
Mit diesem Editor wird aus einem vorhandenen Porträt in drei Schritten ein Foto im Dokumentformat: Wähle die Größe aus deiner Anleitung, vergrößere und verschiebe das Bild, bis der Kopf innerhalb der Hilfslinien liegt, und speichere dann ein einzelnes JPEG oder einen Druckbogen im Format 4 × 6 Zoll.
Die Nutzung ist kostenlos, ohne Anmeldung, Zahlung oder Guthaben, und deine Downloads tragen kein Wasserzeichen. Alles geschieht direkt auf dieser Seite. Du kannst also mehrere Ausschnitte ausprobieren und vergleichen, bevor du dich für einen entscheidest. Die folgenden Abschnitte zeigen, wie du das Format auswählst, zu Hause ein Foto aufnimmst, das sich gut zuschneiden lässt, und das Ergebnis druckst oder hochlädst.
Ein geeignetes Porträt auswählen
Fotografiere vor einem ruhigen, hellen Hintergrund und suche gleichmäßiges Licht. Achte schon bei der Aufnahme darauf, dass der Kopf vollständig zu sehen ist und um ihn herum genügend Platz bleibt. Ein knapp abgeschnittenes Original lässt sich später nicht durch Verschieben des Ausschnitts ergänzen. Fehlende Haare, Ohren oder Teile des Kopfes kann der Editor nicht wiederherstellen.
Halte die Kamera möglichst ruhig und prüfe das Bild in normaler Größe. Bewegungsunschärfe, starke Kompression oder dunkle Schatten fallen in einer kleinen Vorschau manchmal kaum auf, können im Ausdruck aber deutlich werden. Nimm möglichst die ursprüngliche Bilddatei statt eines Screenshots oder eines mehrfach über einen Messenger gespeicherten Fotos.
Für Haltung, Blickrichtung, Gesichtsausdruck, Brille und Kopfbedeckung gelten möglicherweise besondere Vorgaben. Lies deshalb die Hinweise für das konkrete Dokument, bevor du fotografierst. Ein schönes Profilbild ist nicht automatisch ein geeignetes Dokumentfoto. Auch eine Aufnahme für einen Schulausweis kann andere Voraussetzungen haben als ein Bild für einen amtlichen Antrag.
Das richtige Format bewusst einstellen
Neben den gängigen Größen 35 × 45 mm, 2 × 2 Zoll und 50 × 70 mm bietet der Editor 33 × 48 mm für den chinesischen Reisepass, die chinesischen Formate 1 Zoll (25 × 35 mm) und 2 Zoll (35 × 49 mm), 50 × 60 mm für die Türkei, 26 × 32 mm für den spanischen DNI und Reisepass sowie Abzüge in 3 × 4 cm und 4 × 6 cm. Wähle die Größe anhand der Maße in der aktuellen Anleitung, nicht anhand eines Ländernamens. Wenn dort andere Maße stehen, solltest du nicht einfach das ähnlichste Format verwenden.
Jeder Download entspricht dem gewählten Format bei 300 dpi, auf ganze Pixel gerundet: 35 × 45 mm ergibt 413 × 531 Pixel, 33 × 48 mm ergibt 390 × 567 Pixel. Die JPEG-Datei enthält zusätzlich eine Dichteangabe von 300 dpi. Diese Angabe allein sagt jedoch nichts darüber aus, ob ein Portal die Datei akzeptiert.
Ein digitales Formular kann eigene Vorgaben zu Pixelmaßen, Seitenverhältnis und Dateigröße haben. Vergleiche diese gesondert mit deinem Download. Der Editor bietet keine Einstellung für eine bestimmte JPEG-Dateigröße. Für einen Papierausdruck sind wiederum die tatsächlich gedruckten Maße entscheidend, nicht nur die Zahlen in der Dateiinformation.
Den Bildausschnitt von Hand ausrichten
Beginne mit einer geringen Vergrößerung und verschiebe das Foto mit den waagerechten und senkrechten Reglern. Der Zoom reicht vom einfachen bis zum sechsfachen Maßstab. Suche einen Ausschnitt, bei dem der benötigte Bereich des Kopfes vollständig erhalten bleibt. Kontrolliere auch den unteren Rand: Schultern und Kleidung sollten nicht zufällig durch eine zu enge Einstellung abgeschnitten werden, wenn die Vorgaben sie verlangen.
Die Hilfslinien passen sich dem gewählten Format an. Lege den Scheitel an die obere Linie und halte das Kinn im blauen Band; bei 35 × 45 mm und 2 × 2 in sollten die Augen zusätzlich im gelben Band liegen. Die Bereiche folgen den üblichen Vorgaben des jeweiligen Formats (35 × 45 mm international, 2 × 2 in für die USA, 50 × 70 mm für Kanada, 33 × 48 mm für den chinesischen Reisepass). Eine automatische Gesichtserkennung gibt es nicht, vergleiche das Ergebnis deshalb mit den Maßen in deinen Unterlagen. Wenn die Linien ablenken, blende sie aus und prüfe die Vorschau ohne Überlagerung. Formate ohne veröffentlichte Vorgabe zur Kopfhöhe zeigen nur die Mittellinie.
Ändere die Regler lieber in kleinen Schritten. Starkes Vergrößern macht den Ausschnitt enger, erhöht aber nicht die tatsächliche Detailqualität. Vergleiche den fertigen Ausschnitt mit der Beschreibung oder den Beispielen der zuständigen Stelle. Die Hilfslinien erscheinen weder im einzelnen JPEG noch auf dem Druckbogen.
Hintergrund und Licht schon beim Fotografieren richtig einrichten
Der Editor übernimmt den Hintergrund so, wie du ihn fotografiert hast; deshalb lohnt es sich, ihn schon bei der Aufnahme passend zu gestalten. Stelle dich etwas mehr als eine Armlänge vor eine einfarbig weiße oder sehr helle Wand. Eine weiße Tür, ein Bettlaken oder ein großer Bogen Papier funktionieren ebenfalls. Durch den Abstand fällt dein Schatten nicht auf die Wand. Räume Bilderrahmen, Pflanzen und Möbel aus dem Bild und schalte farbige Lampen aus, die die Wand einfärben.
Beleuchte das Gesicht gleichmäßig von vorn: Stelle dich tagsüber mit dem Gesicht zum Fenster oder stelle links und rechts je eine Lampe im Winkel von etwa 45 Grad auf. Verzichte auf den Blitz, denn er lässt das Gesicht flach wirken und spiegelt sich in Brillengläsern. Wenn du eine Brille trägst, prüfe zuerst, ob sie für dein Dokument erlaubt ist: Wenn nicht, nimm sie ab; wenn ja, neige sie leicht nach unten, damit keine Reflexe entstehen. Lass das Foto von einer anderen Person aus ein bis zwei Metern Entfernung und auf Augenhöhe aufnehmen. Schau dabei neutral, halte beide Augen geöffnet und streiche die Haare aus dem Gesicht. Mach mehrere Aufnahmen und wähle für den Editor die schärfste aus.
JPEG für einen digitalen Antrag vorbereiten
Lade nach dem Ausrichten das einzelne JPEG herunter und öffne es noch einmal außerhalb der Vorschau. Prüfe, ob der Ausschnitt stimmt, das Gesicht deutlich erkennbar ist und keine wichtigen Teile am Rand fehlen. Der Download enthält keine Hilfslinien und kein Wasserzeichen. Bewahre bei Bedarf das Original auf, damit du später einen anderen Ausschnitt erstellen kannst.
Lies vor einem digitalen Antrag die Anforderungen des Uploadformulars. Manche Portale prüfen Pixelmaße, Dateigröße, Format und Bildinhalt jeweils für sich, und einige beachten die gespeicherte Angabe von 300 dpi überhaupt nicht. Entscheidend sind dann die Werte, die das Formular nennt.
Wenn ein Portal den Upload ablehnt, vergleiche zuerst die konkrete Fehlermeldung mit den Dateieigenschaften. Verlangt es eine kleinere Datei, nutze ein Komprimierungswerkzeug mit Vorschau und sieh dir danach das Gesicht noch einmal genau an, damit keine Details verloren gegangen sind. Bei Zweifeln kann dir die ausstellende Stelle erklären, welches Format benötigt wird.
Den Druckbogen in tatsächlicher Größe ausgeben
Zusätzlich zum Einzelbild kannst du einen 4 × 6 Zoll großen Druckbogen mit wiederholten Kopien herunterladen. Die Datei hat 1200 × 1800 Pixel und eine Dichteangabe von 300 dpi. Wie viele Kopien darauf passen, richtet sich nach dem ausgewählten Fotoformat. Die Anzahl lässt sich nicht separat wählen. Die Bilder liegen direkt nebeneinander, und eine feine graue Linie zeigt, wo du schneiden musst. Die Hilfslinien der Vorschau werden nicht mitgedruckt.
Wähle im Druckdialog tatsächliche Größe beziehungsweise 100 %. Eine automatische Anpassung an die Seite kann die einzelnen Fotos unbemerkt vergrößern oder verkleinern. Auch Druckereinstellungen und verwendetes Papier beeinflussen das Ergebnis. Miss deshalb nach dem Druck die Breite und Höhe eines Fotos mit einem Lineal nach, bevor du es ausschneidest.
Halte dich bei Papier und Druckqualität an die Hinweise für deinen Antrag. Schneide die Fotos dann entlang der grauen Linien aus, am besten mit Lineal und Cuttermesser oder mit einem Papierschneider. Prüfe anschließend jede Kopie auf Flecken, sichtbare Pixel oder ungleichmäßige Farben.
Vor der Verwendung noch einmal prüfen
Gehe vor dem Einreichen die aktuelle Anleitung der ausstellenden Stelle kurz Punkt für Punkt durch: Maße, Position des Kopfes, Hintergrund, Haltung und Gesichtsausdruck sowie die Frage, ob ein Ausdruck oder eine Datei verlangt wird. Betrachte das Gesicht in ausreichender Größe statt nur als kleines Vorschaubild. Liegt das Problem im Foto selbst, etwa ein Schatten im Gesicht oder ein unscharfes Auge, behebt eine neue Aufnahme es schneller als ein weiterer Ausschnitt.
Bewahre ein unbearbeitetes Original und eine eindeutig benannte Endfassung auf, damit du einen anderen Ausschnitt erstellen kannst, falls der Antrag ihn verlangt. Auch ein Vereinsausweis, ein Schulausweis oder eine interne Karte kann einen eigenen Ausschnitt brauchen. Für kreative private Projekte statt Dokumenten bieten Fotocollagen eine ganz andere Art von Layout.
Wenn du fertig bist, löschst du das aktuelle Foto mit Bild entfernen aus dem Editor. Bereits heruntergeladene Dateien bleiben im Download-Ordner deines Geräts; dort kannst du sie aufbewahren oder entfernen, wenn du sie nicht mehr brauchst.
Fragen zur Verwendung
Wie starte ich mit meinem Foto?
Wähle ein JPEG-, PNG- oder WebP-Bild aus. Die Datei darf höchstens 20 MB und 40 Megapixel haben. Anschließend kannst du Format, Zoom und Position einstellen. HEIC-Dateien musst du vorher außerhalb dieses Werkzeugs umwandeln; PDF-Dateien lassen sich hier nicht öffnen.
Welche Größe soll ich auswählen?
Vergleiche die geforderten Maße mit den angebotenen Größen. Einige sind mit dem Dokument beschriftet, für das sie meist verwendet werden, aber keine ist eine geprüfte Ländervorlage. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle. Wenn das gewünschte Format fehlt, reicht eine ähnliche Größe möglicherweise nicht aus.
Kann ich den Hintergrund weiß machen?
Der Editor übernimmt Hintergrund, Licht und Gesichtsausdruck aus deinem Foto und ändert nur den Ausschnitt. Für einen weißen Hintergrund fotografierst du dich am besten vor einer weißen Wand oder einem weißen Laken mit gleichmäßigem Licht von vorn, wie im Abschnitt zur Aufnahme beschrieben. Transparente Bereiche einer PNG-Datei werden im JPEG weiß.
Wie lade ich ein Foto oder einen Druckbogen herunter?
Nutze nach dem Ausrichten den Download für das einzelne JPEG oder den 4 × 6 Zoll großen Druckbogen. Der Bogen enthält mehrere Kopien, abhängig vom Fotoformat. Drucke ohne Seitenanpassung mit 100 % und kontrolliere anschließend die tatsächlichen Fotoabmessungen mit einem Lineal.
Was bedeutet die Warnung zur Auflösung?
Der gewählte Ausschnitt enthält weniger Bildpunkte als für die Ausgabe benötigt werden und muss vergrößert werden. Dabei entstehen keine neuen echten Details. Probiere weniger Zoom oder ein höher aufgelöstes Original. Bleibt das Gesicht unscharf, ist eine neue Aufnahme oft die bessere Wahl.
Brauche ich ein Konto, und wird mein Foto hochgeladen?
Nein. Dieser Editor ist ohne Anmeldung, Zahlung oder Guthaben nutzbar und verarbeitet das ausgewählte Porträt lokal im Browser. Er sendet es nicht an einen Server. Bild entfernen oder das Schließen beendet die aktuelle Bearbeitung; vorhandene Downloads bleiben auf deinem Gerät.